7 Inseln, 7 Sehenswürdigkeiten – Highlights für Ihren Urlaub

Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf den Kanaren, wir haben ihnen 7 Highlighs auf 7 Inseln zusammengestellt.

Teneriffa – Teide Nationalpark

1954 wurde der Parque Nacional de las Cañadas del Teide zu einem Nationalpark erklärt. Er begeistert mit einer herrlich abwechslungsreichen Landschaft, in dessen Zentrum sich der Teide mit einer Höhe von 3718 Metern erhebt.

Ist man zum Urlaub auf Teneriffa, sollte man sich dieses Naturspektakel auf keinen Fall entgehen lassen.

Mit dem Auto unternimmt man zunächst eine Reise auf eine Höhe von 2000 Metern, auf der sich der Nationalpark befindet. Wer von dort aus höher hinaus möchte, kann eine Seilbahn benutzen, um zum höchsten Punkt des Teide zu gelangen. Die letzten Meter zum Vulkankrater sind allerdings nur mit einer Genehmigung des Nationalpark-Büros möglich.

Von der Spitze des Teide kann eine grandiose Aussicht auf Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro genossen werden.

Gran Canaria – Cueva Pintada

In Gran Canaria kann man vor allem auf den Spuren der Altkanarier, der Guanchen, wandern.

Bei Galdar auf Gran Canaria findet sich, die 1862 durch Bauern entdeckte Höhle mit ihren beeindruckenden Malereien und Ruinen von Häusern.

Heute findet sich dort ein Museum und ein Archäologiepark, dort gewähren Filme und ausgestellte Funde aus dem Areal einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Guanchen. Zudem kann man sich auf Holzstegen über das gesamte Areal der Höhle bewegen, der direkte Zutritt ist um die Malereien vor Verfall zu schützen allerdings nicht möglich.

Geöffnet ist das Museum und der Archäologiepark von Dienstags-Samstags von 9:30-20 Uhr und Sonntags von 11-20 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro.

Urheber: Raycojimenezg

Fuerteventura – Parque Natural de las Dunas de Corralejo

Im Nordosten Fuerteventuras, bei der Stadt Corralejo findet sich die in etwa 2660 Hektar große Dünenlandschaft mit ihren Wanderdünen.

1982 wurde die Dünenlandschaft von der spanischen Regierung zum Naturpark erklärt und beeindruckt seit dem Jahr abseits der Landschaft vor allem mit seiner Vogelvielfalt zahlreiche Besucher.

Bei einem Marsch entlang der Küste des riesigen Naturschutzgebietes laden zahlreiche ruhige Sandstrände zum Baden ein.

Bei entsprechendem Wetter kann zudem die unbewohnte Insel Los Lobos und Lanzarote erblickt werden.

 

Lanzarote – Die Feuerberge von Lanzarote: Timanfaya

Bei einem Urlaub auf Lanzarote lohnt sich vor allen Dingen ein Besuch der Feuerberge von Timanfaya.

Auf einer Fläche von 51 Quadratkilometern findet sich eine Landschaft, die von Lavameeren, verschiedenen Gesteinsstrukturen, geothermischen Veränderungen und Vulkanröhren geprägt ist.

Auf dem Areal findet sich ein Besucherzentrum, das über die Geschichte der Vulkaninsel Lanzarote informiert. Zudem gibt es einen faszinierender Aussichtspunkt mit dem Namen „Isolte de Hilario“ und das einzigartige Restaurant „El Diablo“. Hier kann man verschiedene Fleischgerichte genießen die auf einem Grill zubereitet werden, welcher mit Hitze aus dem Vulkanschlund betrieben wird.

Geöffnet ist der Nationalpark Timanfaya täglich von 9.00-17.45.

La Gomera – Nationalpark Garajonay

Als größter und besterhaltener vorzeitlicher Urwald gilt der Garajonay Nationalpark auf den Kanaren. Seit 1986 ist er UNESCO-Weltnaturerbe.

In Garajonay findet sich eine unberührte Natur, die von Nebel eingehüllt ist und gar wie ein märchenhafter Ort erscheint.

Die ständige Feuchtigkeit sorgt letztendlich eben für eine dichte, üppige Vegetation.

Hier finden sich 2000 verschiedene Pflanzenarten, vor allem ist der Park jedoch für den Bestand an Lorbeerbäumen bekannt.

Auch zahlreiche verschiedene Tierarten finden sich hier selbstverständlich.

Der Park ist bestmöglich ausgebaut für touristische Zwecke, ohne die Natur zu beschädigen. So gibt es hier zahlreiche Aussichtspunkte, Erholungsflächen und Wanderwege, sowie ein Besucherzentrum.

Auf eine Fläche von 4000 Hektar erstreckt sich der Park und macht 11 % der Gesamtfläche von La Gomera aus.

El Hierro – Wacholderwald El Sabinar

Als eines der Wahrzeichen der Kanareninsel El Hierro gilt der Wacholderwald von El Sabinar, der im Westen der Insel liegt.

El Sabinar liegt oberhalb von Ermita des los Reyes. Man erreicht ihn gut über eine nicht ausgebaute, aber dennoch leicht zu bewältigende Straße.

Die großen knorrigen Wacholderbäume sind durch den stark Wind gedrückt worden, sodass die Baumkronen nahezu auf der Erde liegen – ein einzigartiges Phänomen, dass man sich bei einem Besuch auf El Hierro definitiv nicht entgehen lassen sollte.

Urheber: Bjoern Hoernitz

La Palma – Santa Cruz

Alle Kanareninseln zeichnen sich vor allem durch ihre wundervolle Landschaft aus, aber auch die Städte sind durchaus sehenswert.

Ein gutes Beispiel dafür ist Santa Cruz de La Palma. Sehenswert ist hier vor allem der historische Teil der Stadt mit den typisch kanarischen Häusern mit den verzierten Holzbalkonen an der Avenida Miritima. Hier findet man zahlreiche Restaurants, Bars und verschiedene Geschäfte.

Aber auch ein Gang durch die Parallelstraßen ist empfehlenswert insgesamt lädt die 500 Jahre alte Stadt zu einem netten Tag ein.

Alle Inseln bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und aufgrund der zahlreichen Ferienhäuser, -wohnungen auf den Kanaren findet man überall eine Unterkunft.

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