Gran Canaria kauft Höhlen und Grundstücke

Damit die Chancen steigen, dass die Unesco Gran Canaria mit einem Eintrag in die Liste der Orte adelt, die über ein Erbe der Menschheit verfügen, hat der Präsident des Cabildos, Antonio Morales, jetzt einen Kaufvertrag unterzeichnet, mit dem acht Höhlen auf einem Grundstück von etwa 1.000 qm erworben werden.

Ziel ist die archäologische Bedeutung der Höhlen zu betonen

Sie befinden sich im Gebiet des Risco Caído in der Nähe von Artenara im bergigen Inselinneren. Durch die Überführung der Höhlen in den Besitz der öffentlichen Hand soll erreicht werden, dass das gesamte Areal um den sogenannten heiligen Berg im Jahr 2019 von der Unesco mit dem Titel des Welterbes der Menschheit ausgezeichnet wird. Bestandteil des Kaufvertrages ist auch die bekannte Höhle von La Paja. Der Preis für die Immobilie betrug 35.000 Euro. Auch besteht die Absicht, weitere Objekte in diesem Areal zu erwerben. Die archäologische Bedeutung des Gebietes erfährt dadurch auch die breite Öffentlichkeit.

Weiterhin kaufte die Regierung Gran Canarias für 100.000 Euro ein weiteres Grundstück in der Nähe des beliebten Bergdorfes Fataga. In Planung ist eine Bepflanzung der knapp 18 Hektar im Rahmen des Wiederaufforstungsprogramms. Von dieser Aktion erhofft man sich, dass sich Gran Canaria ein neues Image als Öko-Insel verschaffen kann.

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