Das andere Gran Canaria erleben

Playa del Inglés, Sonne, Meer, FKK und ausgelassene Partynächte ohne Ende. Details, die fast allen Urlaubern bekannt sein dürften. Wem dies nicht genug ist sollte aber nicht eine andere Insel auf diesem Archipel aufsuchen sondern einfach mal etwas anderes ausprobieren…

Vielseitige Insel Gran Canaria

Natürlich verführt der goldene Sandstrand dazu gemütlich mit einem Cocktail in der Hand von der Sonne von einer Seite zur anderen gebräunt zu werden. Nicht das ein solches Urlaubserlebnis schlecht wäre. Auf keinen Fall. Die Hektik des Alltages sollte sich schließlich nicht noch fern der Heimat verbreiten. Allerdings wäre es Schade um die Erlebnisse, die man sich dadurch entgehen lassen würde. Man möchte zu Hause schließlich auch etwas zu erzählen haben. Zum Beispiel von dem mannigfaltigen Naturschauspiel, dem guten Essen oder von den zahlreichen Sportangeboten der Insel.

(Foto: Juan A. Del Pino)

Deswegen sollte für Abenteurer Rope Jumping (- ein Sprung zwischen dem Atlantik und den vulkanischen Klippen, so manches Herz schlägt hier höher -), Trail Running (ein schneller Landschaftslauf über Stock und Stein) oder das altbekannte Paragliding auf der to-do Liste stehen. Gran Canaria ist nämlich unglaublich vielseitig und sportlich. Erlebnisurlaub ist (wie auch auf den anderen kanarischen Inseln) immer mehr im kommen.

Natur und Kultur

Roque Nublo, Pico de las Nieves oder die Dünenlandschaft von Maspalomas sollte man gesehen haben. Unfassbar schöne und geschützte Naturräume. Wer etwas mehr Zeit und Muße hat ist bei einem Besuch im Naturpark Bandama nicht schlecht beraten. Auf insgesamt 325,7 Hektar existiert hier noch ein prähispanisches Höhlendorf. Die Ureinwohner statteten diese Höhlen mit Gängen, Fenstern und Kammern aus. Sogar ein Fund von längst vergessenen Schriftfragmenten kann man bestaunen. Einzigartig auf dem Archipel. Nur mit einem ortskundigen Führer zu erleben.

Einen Panoramablick auf den Vulkankrater und auf die umliegende Gegend genießt man auf der Aussichtsplattform (Pico de Bandama). Die urtümliche Ortschaft Puerto de Mogán, die Höhlen von Cenobio de Valerón oder das Freilichtmuseum Mundo Aborigen sind historisch und kulturell wichtige Ortschaften.  Die eine kleine Gemeinde Teror (12,761), ist noch kaum vom Tourismus berührt. Mitte August bis Mitte September finden hier die Feierlichkeiten zu Ehren von Maria statt. An diesem Ort spürt man noch das ursprüngliche kanarische Lebensgefühl.

(Foto: El Coleccionista de Instantes)

Einfach mal abschalten

Wer möchte nicht das typische Gran Canaria erleben? Das Wahre? Ohne Touristenströme? Der sollte sich einfach etwas abseits ein typisches im kanarischen Stil gehaltenes Ferienhaus oder eine Ferienwohnung mieten und in eine Bodega gehen. Wanderwege führen kreuz und quer über die Insel. Einfach einen Rucksack angeschnallt und los. Abschalten fäll hier nicht schwer. Die trockene südliche Landschaft ist so anders als in Deutschland. Dann plötzlich Lorbeerwälder im Norden. Eine beeindruckende ist mehr als nur Bade – und Partyurlaub. Der Finger Gottes (Dedo de Dios- ein Fels) ragt nicht ohne Grund von hier aus in den Himmel.

(Foto: El Coleccionista de Instantes)