Auf Entdeckungstour in La Laguna

San Cristóbal de La Laguna, oder einfach nur La Laguna, wie die Stadt von Einheimischen genannt wird, ist aus vielen Gründen einen Besuch wert. Nicht nur, weil sie die älteste Stadt Teneriffas ist, sie war darüber hinaus, bis sie im Jahre 1822 von Santa Cruz de Tenerife abgelöst wurde, auch Hauptstadt der Insel. Im Jahre 1497 gegründet, weiterlesen…

Montag, 15 Oktober, 2018

Erneut mit Nägeln gespickte Köder in Laguna auf Teneriffa entdeckt

Der Stadtrat Javier Abreu warnte gestern Hundebesitzer davor, ihre Vierbeiner frei im Park Las Chumbres in La Laguna laufen zu lassen. Wie schon im März des vergangen Jahres, sind jetzt erneut Fleischköder aufgetaucht, die mit Nägeln versehen sind. Auch beim letzten Vorfall dieser Art hatte Abreu die Bürger über die Sozialen Netzwerke von der Gefahr in Kenntnis gesetzt. weiterlesen…

Donnerstag, 28 Januar, 2016

Noche en Blanco in La Laguna auf Teneriffa

Am 29. November musste man die Noche en Blanco, die Nacht in Weiß, in der Universitätsstadt La Laguna auf Teneriffa wegen des Unwetters absagen. Heute jedoch, am 6.Dezember, dem Nikolaustag, werden die Straßen und Plätze der Stadt von zahlreichen Musikern, Schauspielern und Tänzern bevölkert sein. weiterlesen…

Samstag, 6 Dezember, 2014

Teneriffa: Aufhängen von Wäsche wird zur Ordnungswidrigkeit

Wenn der Entwurf einer neuen Gemeindeordnung in La Laguna auf Teneriffa in der vorliegenden Form so beschlossen wird, werden sich die Bürger der Stadt im kommenden Jahr mit einer ansehnlichen Zahl neuer Vorschriften vertraut machen müssen. Im Auftrag der Stadtverwaltung hatte eine Kommission eine neue Gemeindeordnung ausgearbeitet, deren Entwurf sie nun vorgestellt hat. weiterlesen…

Mittwoch, 8 Oktober, 2014

Britische Kapitulation war nicht von Dauer

Es war der 22. Juli 1797, als die Bewohner von Teneriffa ungebetenen Besuch von einer anderen Insel, der britischen bekamen. Der legendäre Admiral Horatio Nelson hatte den Auftrag erhalten, Teneriffa für die englische Krone einzunehmen. weiterlesen…

Montag, 29 Juli, 2013

La Laguna schafft 182 Stellen für Langzeitarbeitslose

Für 182 Arbeitslose aus verschiedenen Berufen wird die quälende Zeit der Arbeitslosigkeit bald beendet sein. 93 Hilfsarbeiter für Arbeiten in der Landwirtschaft und auf dem Bau, 52 Maurer, 19 Verwaltungsangestellte und 18 Akademiker verschiedener Fakultäten werden in den nächsten sechs Monaten auf der Lohnliste der Stadt La Laguna stehen. Um möglichst vielen Arbeitslosen eine Chance zu geben, ist die begrenzt vorhandene Arbeit aufgeteilt und in Halbtagsstellen gepackt.

Halbtagsstellen mit 800 Euro Einkommen

Mit einem durchschnittlichen Lohn von 800 Euro monatlich können keine Reichtümer erworben werden. Doch es ist ein erster Schritt bei der Reintegration auf dem Arbeitsmarkt. Zwischen vier und sechs Stunden täglich werden die neuen städtischen Arbeiter und Angestellte ihrem öffentlichen Arbeitgeber zur Verfügung stehen. Für einige, die schon mehrere Jahre ohne Beschäftigung sind, wird es zunächst sicher nicht ganz einfach sein. Sie müssen sich erst wieder an einen geregelten Arbeitsalltag gewöhnen. Die Maßnahme ist auf ein halbes Jahr begrenzt. Sollte im Anschluss keine Verwendung gefunden werden, so haben die Betroffenen dann wenigstens wieder Anspruch auf Unterhaltsleistungen durch die Arbeitsämter. Insgesamt 1,2 Millionen Euro, von denen 800.000 direkt von der Stadt finanziert werden, stehen zur Verfügung. So bekommen die Arbeitslosen und ihre Familien eine neue Chance.

Bei der Auswahl der Bewerber stehen in erster Linie soziale Aspekte im Vordergrund. Um eine Chance auf Anstellung zu haben, muss man seit mindestens sechs Monaten in La Laguna gemeldet und seit zwei Jahren arbeitssuchend sein. Auch wenn es in der Familie weitere Arbeitslose gibt, steigt die Punktzahl, die zu einer neuen Stelle führt. Wenn darüber hinaus ein Gutachten des Sozialamtes vorliegt, dass die Gefahr eines weiteren sozialen Abstiegs wegen fehlenden Einkommens besteht, verbessern sich die Aussichten auf eine der begehrten Stellen.

Chance auch für Berufseinsteiger

Eine fehlende Ausbildung ist der Hauptgrund für eine lang anhaltende Arbeitslosigkeit. Trotzdem sind auch junge und gut ausgebildete Menschen unter den Arbeitssuchenden. Auf Grund der Krise hatten sie bislang keine Möglichkeit, nach dem Studium ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Gerade wenn am Anfang eines Lebens eine lange Zeit ohne Beschäftigung steht, wird es in der Zukunft immer schwerer, den Einstieg in eine auf Beständigkeit ausgelegte Stelle zu finden.

Die Zuschüsse von der Zentralregierung an die Regionen für derartige Programme sind auf ein Minimum zurückgefahren. So ist es den Kommunen fast unmöglich, weitere Stellen zu schaffen. Die Regionalregierung kann sich nun nicht mehr ausreichend an den Kosten beteiligen. Ob es im nächsten Jahr ein ähnliches Programm geben wird, ist deshalb laut Aussagen der Stadträtin Blanca Pérez äußerst fraglich.

Kommunen können Projekte kaum finanzieren

Die meisten Städte und Gemeinden sind selbst in einer recht prekären finanziellen Lage, die kaum Spielraum für soziale Projekte lässt. Dennoch hält es die Abgeordnete für extrem wichtig, mit derartigen Programmen Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei geht es ihr nicht nur um die finanziellen Vorteile, die eine Stelle den wenigen Glücklichen beschert, die sie ergattern können, sondern auch um den psychologischen Effekt, den eine geregelte Arbeit auf die Langzeitarbeitslosen hat.

Endlich können sie neue Hoffnung auf eine bessere Zukunft schöpfen, Anerkennung für ihre Leistungen erfahren und nicht zuletzt auch das Bewusstsein entwickeln, ihre Familie in der Krise unterstützen zu können. Der geregelte Tagesablauf führt dazu, dass das gesamte Leben neu strukturiert werden muss und so auch das Miteinander in der Gesellschaft eine neue Qualität bekommt. Auch wenn derartige Projekte nur sehr selten in eine langfristige Beschäftigung führen, sind sie nicht vollkommen sinnlos. Die in dieser Zeit gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten können das entscheidende Puzzleteilchen sein, wenn es gilt, sich im Wettbewerb um eine Stelle gegen andere Aspiranten durchzusetzen.

Samstag, 27 Juli, 2013