Die Top 10 Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura

Auf dieser beliebten kanarischen Insel warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und wunderschöne Orte darauf erkundet zu werden. Deshalb ist es fast unmöglich sich für die zehn lohnenswertesten zu entscheiden. Hier folgen nun ein paar Ausflugsziele, die man zumindest auf keinen Fall verpassen sollte.

Die Dünenlandschaft ,,Parque Natural de Corralejo“

Das Dünengebiet El Jable an der Nordostküste von Fuerteventura verfügt über eine Fläche von etwa 2000 Hektar und wird von Corralejo und dem Krater Montana Rojo begrenzt. Zudem treffen hier zwei Landschaftstypen aufeinander. Im touristischen Norden locken weiße Sandstrände und türkises Meer, im Süden hingegen beeindrucken rote Vulkanlandschaften mit schroffen Felsformationen . Seit 1982 gelten die Dünen Corralejos als wissenschaftlich relevantes Naturschutzgebiet. Durch den Passatwind ist der Sand ständig in Bewegung, weshalb das Gebiet auch als ,,Wanderdüne“ bekannt ist. Entlang der Küste sind einige schöne Badestrände vorzufinden.

Fuerteventura ist bekannt für seine kilometerweiten, traumhaften Goldsandstrände.

Der Oasis Park in La Lajita

Wer Urlaub auf Fuerteventura macht sollte sich definitiv nicht die Gelegenheit nehmen lassen den größten Themenpark der Kanaren zu erkunden. Dieser war im Jahr 1985 ursprünglich eine kleine Gärtnerei. Die Anlage ist in Tierpark und Botanischen Garten unterteilt, sodass eine uneingeschränkte Tiervielfalt und Pflanzenreichtum geboten wird. Der Park begeistert die Besucher mit zahlreichen Attraktionen und Shows. Mit Schwerpunkt auf der afrikanischen Wildnis inklusive Kamelreiten, Elefanten und eine separat buchbare Interaktion mit Lemuren können Familien einen tollen Tag verbringen. Zahlreiche Tiershows mit Hinblick auf Artenschutz, Kinderspielplätze, der sonntagliche Bauernmarkt und Sommercamps machen einen Aufenthalt unvergesslich.

Urwaldfeeling pur bietet der botanische Teil des Oasis-Parks. Tausende von Pflanzenarten ziehen täglich zahlreiche Besucher an.

El Faro de la Entellada

Ungefähr 6km entfernt vom Dorf Las Playitas befindet sich der 1954 erbaute Leuchtturm. Er ist der größte auf der Insel, der noch in Betrieb ist. Ein schöner Wanderweg führt zu diesem Ort, der dem Besucher einen wunderschönen Ausblick bietet.  An diesem Punkt der Insel ist man mit ca. 100km Entfernung Afrika am nächsten.

La Olivia

Die idyllische historische Kleinstadt mit ca. 1200 Einwohnern war zwischen 1835 und 1860 die Inselhauptstadt. Verantwortlich für die Namensgebung ist die Lage inmitten von unzähligen Olivenbäumen. Sehenswert ist mitunter das Casa de los Coroneles am Stadtrand, wo bis ins 19. Jahrhundert Sitz des Militärsobersten war. Auch die leuchtend weiße Kirche Iglesia de Nuestra Senora im Ortskern ist einen Besuch wert.

Am südlichen Ortsende befindet sich außerdem das ,, Centro de Arte Canario.“ Es handelt sich um eine schöne Ausstellung von kanarischer Gegenwartskunst.

Isla de Lobos

Die seit 1982 als Naturpark geltende und unbewohnte Insel ,,Isla de Lobos“ im Norden von Fuerteventura garantiert Entspannung inmitten von einer grünen Vulkanlandschaft.

Täglich (ausgenommen bei Schlechtwetter) fahren mehrere Bootcharter auf die kleine Isla de Lobos.

Die Insel hat trotz ihrer überschaubaren Größe einiges zu bieten. Ob eine entspannende Auszeit am Strand oder eine Wanderung durch die abenteuerliche Mondlandschaft, hier ist für jeden etwas dabei. In der Bucht ist das Wasser glasklar, was es einem bei hohen Temperaturen wirklich erschwert, nicht hineinzuspringen. An der Bootsanlegestelle gibt es auch ein kleines Restaurant mit lokalen Köstlichkeiten, für den kleinen oder großen Hunger zwischendurch.

Traumhafte Aussicht auf die kleine Bucht der Isla de Lobos.

Aussichtspunkt Mirador de Las Penitas

Der Aussichtspunkt bei Venga de Río Palmas bietet einen Blick auf eine grüne Oase inmitten der Wüstenlandschaft. Hier bekommt man das Gefühl eine Reise in eine Zeit vor Millionen Jahren zu machen. Der Fluss durch die Schlucht Barranco de Las Penitas könt den Ausblick.

Ein Mietwagen ist eine sehr komfortable Möglichkeit, die gesamte Insel zu erkunden.

Die Piratenhöhlen von Ajuy

Das abgelegene Fischerdorf an der Westküste reizt mit einer dunklen Geschichte und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Da der Ort bekannt für damalige schaurige Piratenangriffe war, ist er auch ,,Strand der Toten“bekannt. Etwa 2km entfernt ragen dunkle Höhlen in den Fels wo ein Kalkbrennofen den Piraten ein ideales Versteck geboten hat. Zum Baden ist der Strand jedoch ungeeignet.

Die Piratenhöhlen von Ajuy.

Salzmuseum Salinas del Carmen

Im Fischerort Las Salinas erfährt der Besucher wie das überregional gut angesehene Salz aus dem Atlantik gewonnen wird. Die Anlage wurde im Jahr 1910 eröffnet und ist die letzte noch funktionierende auf der Insel. Infolgedessen wurde das Arenal unter Denkmalschutz gestellt. Das Museum ist in zwei Teilbereiche unterteilt. In den Innenräumen erfährt der Besucher interessante Fakten über die Geschichte der Salzgewinnung seit dem Eröffnungsjahr, anschließend wird die eindrucksvolle Außenanlage besichtigt. Im zugehörigen Shop kann der Besucher das originelle Salz sogar kaufen.

Jandía und der Playa de Cofete

Jandía, zusammen mit dem ursprünglichen Ort Morro Jable gehören zu den größten Touristenzentren der Insel. Es bietet Einkaufsmöglichkeiten, wunderschöne Orte, der bekannte Leuchtturm und Strände. Ganz besonders empfehlenswert ist der naturbelassene unbebaute Strand Cofete von etwa 11km Länge imponiert mit einer majestätischen Bergkette Jandías und vermittelt das Gefühl von unendlicher Freiheit. Der Strand ist zum Baden aufgrund von starken Strömungen zwar ungeeignet und ist nicht ganz leicht zu erreichen, eignet sich aber deshalb umso besser für traumhaften lange Wanderungen. Die atemberaubende Kulisse und außergewöhnliche Landschaft machen den Ausflug unvergesslich.

Die mysteriöse Playa de Cofete ist sehr oft von Nebel und Wolken bedeckt.

Villa Winter

Abseits der großen Touristenorte nahe des Ortes Cofete befindet sich das ungelöste Geheimnis der Insel. Der deutsche Ingenieur und angebliche Verbündete Hitlers soll die Villa 1936 gebaut haben. Die genauen Gründe dafür sind ist bisher unbekannt.  Zahlreiche Mythen und Spekulationen existieren über das Anwesen. Beispielsweise soll es ein unterirdisches Höhlensystem mit Meeranbindung gegeben haben. Zwei alte Flugzeugrollfelder lassen ebenfalls viele Fragen offen.

Auf einem kleinen Hügel steht auch heute noch die Villa Winter, die tagsüber zur Besichtigung offen ist.

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