Traumurlaub in Krisenzeiten – sicher und entspannt auf den Kanaren

Hochsommer in Deutschland, warme Temperaturen, Sonnenschein – und trotzdem kann der Liegestuhl im heimischen Garten weder das Meeresrauschen noch den feinen Sandstrand unter der spanischen Sonne ersetzen. Gerade nach den langen Monaten, die wir alle zu Hause verbracht haben, machen sich Fernweh und der Wunsch nach einem Traumurlaub im Süden bemerkbar. Wer jedoch nach langem hin und her immer noch nicht sicher ist, ob der Urlaub auf „Balkonien“ nicht doch die sicherere Option ist, für den kommen hier gute Nachrichten. Denn auch in Zeiten von Abstandsregelungen, Masken und großem Misstrauen beim kleinsten Husten lässt sich ein Urlaub auf den Kanaren durchaus mit ruhigem Gewissen organisieren.

Damit eine Auszeit auf den Kanaren nicht durch sorgenvolle Gedanken und schlaflose Nächte gestört wird, gibt es einen Versicherungsschutz für Touristen während der Coronakrise. Die Vereinbarung der Regierung der kanarischen Inseln mit einem Versicherungsunternehmen sieht Folgendes vor: Im Falle einer Infizierung mit COVID-19 werden alle anfallenden ärztlichen Kosten, falls nötig der Rücktransport und die Kosten für die Verlängerung des Aufenthaltes wegen Quarantäne (maximal 15 Tage) übernommen. Nur wenn die Infizierung schon vor der Anreise bekannt war, trägt die Versicherung die Kosten nicht. Neben den aktuell stabilen und verhältnismäßig niedrigen Fallzahlen (Stand 06.08.2020, Quelle: ADAC) steht auch diese Neuerung für die Sicherheit auf den Kanaren. Geplant ist, dass die Vereinbarung für die nächsten 12 Monate gültig bleibt. Und auch die Sicherheits- und Hygienevorschriften, die es in jedem Hotel gibt, sind dank der passenden Alternative kein Hindernis für eine Reise auf die Kanaren. Eine Vielzahl von privaten Unterkünften auf den Inseln bietet die perfekte Möglichkeit, den Urlaub entspannt und vor allem sicher zu machen. Egal ob eine Ferienwohnung mit Balkon oder gleich eine ganze Finca mit Garten und Pool, direkt am Strand gelegen oder mitten in den Bergen: mit einer privaten Unterkunft kann fast jeder Wunsch für den Traumurlaub erfüllt werden.

Restaurants, Bars, Cafés und Geschäfte aller Art haben wieder geöffnet.

Noch ist es jedoch relativ ruhig auf den Inseln. Also die perfekte Zeit, um großen Touristenmassen zu entgehen und stattdessen ganz entspannt und in Ruhe einen Barraquito in einer Seitengasse zu trinken. Wem aber auch die lokale Gastronomie noch zu viel ist, dem kommt ein weiterer Vorteil einer privaten Unterkunft zu Gute: die eigene Küche. Denn warum nicht einmal selbst traditionelle Rezepte wie die „Papas arrugadas con Mojo“ ausprobieren? Oder an einem Regentag in einer traditionellen kanarischen Finca schon einmal die Wanderrouten für den nächsten Ausflug planen? Damit sind wir auch schon direkt beim nächsten Punkt, der die Kanaren derzeit besonders attraktiv macht: Die vielen Möglichkeiten, Corona-konforme Unternehmung in der wunderschönen Natur der Inseln zu machen. Denn das milde Klima und die Vielfalt der Vegetation sind die perfekten Voraussetzungen für Abenteuer im Freien. Ein besonderes Highlight ist beispielsweise der Teide Nationalpark, der zu jeder Jahreszeit zum Wandern einlädt. Und auch die weitflächige Dünenlandschaft im Nordosten Fuerteventuras sollte man nicht verpassen. Im Parque Natural de las Dunas de Corralejo kann man mit Traumblick direkt an der Küste entlangwandern. So hat jede der Inseln ihre ganz besonderen Eigenheiten, die man erkunden kann. Doch egal ob das Ziel nun die Feuerberge von Lanzarote oder der Wacholderwald El Sabibar auf El Hierro sind, Naturliebhaber kommen auf jeder der Inseln auf ihre Kosten.
Und auch wenn man in einer eigenen Ferienwohnung oder sogar einem eigenen Ferienhaus von jeglichen Einschränkungen befreit ist, gilt es auch auf den Kanaren im öffentlichen Raum einige Punkte zu beachten. So muss beispielsweise am Strand ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden und Sport ist nur einzeln oder paarweise erlaubt. Wer aber morgens eine Runde am Strand joggen oder mit dem Partner eine Runde Badminton spielen will, der kann das auch tun. Da die Kanaren jedoch eine Vielzahl an bekannten Stränden und solchen, die eher noch Geheimtipps sind, bieten, lässt sich immer ein ruhiger Platz zum Sonnenbaden finden.

Auch in Restaurants und im Nachtleben ist nicht alles wie immer und die Regeln bezüglich Abstand und Masken sind denen in Deutschland relativ ähnlich (Quelle: ADAC*, Stand 06.08.2020). Schlagzeilen à la „Verschärfte Maskenpflicht auf den Kanaren“ stellen die aktuellen Änderungen aber durchaus stark dramatisiert dar, denn die Verschärfung bezieht sich hauptsächlich auf größere Menschenmengen. In Restaurants, Bars etc. sind jetzt nicht mehr als 10 Personen an einem Tisch erlaubt und die Maskenpflicht gilt nach wie vor in geschlossenen, öffentlichen Räumen wie beispielsweise dem Supermarkt. Solange man also nicht mit mehr als 10 Personen auf einmal verreist, bleibt der Aufenthalt nach wie vor entspannt. Zum Abschluss lässt sich feststellen, dass ein Urlaub auf den kanarischen Inseln nach wie ein ganz besonderes Erlebnis ist. In einer eigenen Finca oder einer Ferienwohnung lässt sich die Zeit ganz entspannt genießen, egal ob als Basis für einen sportlichen Wanderurlaub oder ein paar ruhige Tage am Strand.

* Quelle: https://www.adac.de/news/kanaren-corona-reisen/

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kategorien Kanaren. Lesezeichen auf den Permalink.