Vulkane der kanarischen Inseln

Bei den Kanaren handelt es sich um einen Archipel vulkanischen Ursprungs. Die Vulkane auf den kanarischen Inseln locken mit spektakulären Landschaften, wunderschönen Panoramaausblicken und spannenden Wanderungen. Der ein oder andere Vulkan ist sogar heute noch aktiv. Grund genug, sich einige davon einmal genauer anzusehen!

El Teide – einer der höchsten Vulkane der Welt

Roque Nublo auf Gran Canaria

Als Roque Nublo werden auf Gran Canaria zwei Dinge bezeichnet: Zum einen ein Berg, welcher den Rest eines ehemaligen Vulkans darstellt, aber vor allem auch ein Basaltfelsen auf dessen Gipfel. Der Roque Nublo gilt als eines der Wahrzeichen Gran Canarias und ist mit 1.833 Metern die dritthöchste Erhebung der Insel. Der Fels selbst misst knapp 70 Meter und ist damit einer der größten natürlichen Felsen überhaupt.

Er liegt inmitten eines Naturschutzgebietes im Zentrum der Insel und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Die Wanderung zum Felsen dauert inklusive Abstieg unter 2 Stunden und wird mit schönen Panoramablicken belohnt. Genug Wasser und Sonnencreme nicht vergessen!

Aussicht vom Roque Nublo

Vulkan El Teide auf Teneriffa

Der Teide ist zweifelslos der bekannteste Vulkan der kanarischen Inseln und gilt als das Wahrzeichen Teneriffas. Mit 3.715 Metern ist seine Spitze darüber hinaus hinaus der höchste Punkt Spaniens. Vom Meeresgrund gemessen ist der Teide sogar 7.500 Meter hoch, was ihn zum dritthöchsten Vulkan der Welt macht. Beim Teide handelt es sich um einen aktiven Vulkan – einer der anderen Vulkane in seiner Nachbarschaft, der Chinyero, ist zuletzt im Jahr 1909 ausgebrochen.

Seit 1954 ist die Region um den Teide als Nationalpark ausgewiesen, welcher jährlich etwa 3 Millionen Besucher anlockt und die Heimat von diversen endemischen Tier- und Pflanzenarten ist. So gibt es insgesamt 70 Tierarten, welche nur innerhalb des Nationalparks vorkommen.

Für Besucher interessant sind vor allem die atemberaubenden Landschaften, welche beinahe den Eindruck erwecken, sich auf einem anderen Planeten zu befinden. Doch schon die Anfahrt durch die Pinienwälder ist ein Highlight für sich und führt an etlichen Aussichtsplattformen vorbei. Einen besonders schönen Ausblick hat man beispielsweise vom Mirador in Masca (siehe Foto).

Masca auf Teneriffa

Cumbre Vieja Formation – Vulkane auf La Palma

Die Cumbre Vieja ist eine 14 Kilometer lange Vulkanformation auf La Palma und befindet sich im gleichnamigen Nationalpark. Dieser erstreckt sich vom Zentrum bis in den Süden der Insel. Hier können diverse Lavaströme beobachten werden, inklusive der des Ausbruchs des Vulkans Teneguía im Jahr 1971. Des Weiteren umfasst die Formation unter anderem den Vulkan San Antonio und den Deseada, welcher mit 1.949 Metern gleichzeitig die höchste Erhebung La Palmas darstellt. Charakteristisch für die Landschaft sind die Pinienbäume, welche sich kontrastreich vom dunklen Lavaboden abheben. Besonders die Wanderroute „Ruta de los Volcanos“ erfreut sich großer Beliebtheit. Diese dauert etwa 5,5 Stunden und beinhaltet den Aufstieg auf den Deseada, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf die Nachbarinseln Teneriffa, El Hierro und La Gomera hat – mit etwas Glück ist sogar der Teide zu sehen.

Pinienbäume auf La Palma

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